Das sollten Sie bei einem Forward-Vertrag beachten
Ein Forward-Vertrag kann zwar eine sinnvolle Ergänzung Ihrer Baufinanzierungsstrategie sein, dennoch sollten Sie vorab einige Gesichtspunkte prüfen. Zwei wichtige Kriterien sind beispielsweise die persönliche finanzielle Stabilität und die weitere Lebensplanung. Sind Ihre Einkünfte und finanziellen Rahmenbedingungen über einen längeren Zeitraum mit hoher Wahrscheinlichkeit stabil, kann ein Forward-Darlehen helfen, mögliche Budgetrisiken zu begrenzen. Sollten jedoch in den nächsten Jahren größere Lebensveränderungen absehbar sein, ist Vorsicht geboten. Prüfen Sie außerdem, mit welcher Vorlaufzeit das Darlehen für Sie Sinn macht. Bei vielen Banken ist der Abschluss sogar mehr als fünf Jahre vor Ablauf der aktuellen Zinsbindung möglich. Aber: Kürzere Vorlaufzeiten reduzieren den Forward-Aufschlag, längere Vorlaufzeiten erhöhen ihn. Lassen Sie sich diesbezüglich gerne von der Sparda-Bank Berlin beraten! Ebenso sollten Sie die Restschuld-Höhe einkalkulieren, denn je höher sie zum Zeitpunkt der Anschlussfinanzierung ist, desto größer ist letztendlich auch der absolute Effekt von Zinsänderungen.
Wann ist ein Forward-Darlehen sinnvoll?
Wenn Sie Wert auf eine langfristige Kostenkontrolle legen, kann Ihnen ein Forward-Abschluss dabei helfen, Ihre künftigen Monatsraten stabil zu halten. Es ist auch dann eine sinnvolle Option, wenn Sie davon ausgehen, dass die Bauzinsen bis zum Ende Ihrer aktuellen Zinsbindung steigen werden. Möchten Sie vermeiden, sich in letzter Minute um ein passendes Angebot für eine Anschlussfinanzierung zu kümmern, kann dieses Darlehen ebenfalls Entlastung bringen.